Leipziger Allerlei

Leipziger Allerlei

Leipziger Allerlei

 

Nü eiverbibsch… ratet mal, in welches Bundesland ich Euch heute mitnehme? Es geht nach Sachsen! Jetzt überlegt Ihr natürlich, warum denn ausgerechnet DA hin? Das habe ich mir auch überlegt, als mich die Staatskanzlei Sachsen gefragt hat, ob ich nicht Lust hätte ein Gericht im Rahmen der Kampagne „So geht sächsisch“ zu kochen. Ich war ja noch nie in Sachsen. Aber als Foodblogger schaut man ja auch gerne mal über den eigenen regionalen Tellerrand hinaus, denn auch andere Bundeländer haben schöne Gerichte. Was fällt Euch als erstes Gericht ein, wenn Ihr an Sachsen denkt? Ja. Schwer. Ich helfe Euch. Bei mir ist es ein Gericht, dessen Ruf in Deutschland wirklich nachhaltig sehr ramponiert ist. Das Leipziger Allerlei. Wenn ich daran denke, sehe ich verkochtes Mischgemüse a la „was gerade weg musste“, aus der Konserve oder tiefgekühlte, faserige Beleidigungen für jeden Gaumen in weißer Mehlpampe. Für mich war klar, dass ich dieses sehr feine Gericht mit seinen edlen Zutaten (Morcheln! Flusskrebse! Spargel!) zeigen möchte – und zwar in meiner sommerlichen Variante! Ich habe ein Herz für das geschundene Leipziger Allerlei. Gebt auch Ihr dem Gericht eine Chance, es hat es verdient, wiederentdeckt zu werden!

 

Leipziger Allerlei

 

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Teilnehmen können alle Leser mit Wohnsitz in Deutschland, die mindestens 18 Jahre alt sind. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Bitte unbedingt Name und E-Mailadresse nicht vergessen, so dass ich euch im Falle eines Gewinns benachrichtigen kann. Die Verlosung läuft bis zum 18. September 2016 um 23.59 Uhr.

Ab dem 25.9. findet Ihr bei Taste Sheriff den letzten Beitrag dieser Blogparade. Das Knusperstübchen verführt uns mit einer erfrischenden Version der Dresdner Eierschecke mit frischen Beeren,  Arturs Tochter kocht verrät uns wie Winnetou zum Backhähnchen kam und lockt uns mit dem herrlichen Rezept dazu, Schmecktwohl verrät uns das Rezept für Zwiebel-Kräuter-Brot mit Knoblauch und Käse, Tina Tausendschön verzaubert mit ihren köstlichen Quarkkeulchen mit Pflaumenkompott und Minzgrün beschert uns Sächsische Kartoffelpuffer mit Aprikosen-Pfifferling-Soße.

 

Leipziger Allerlei – die Sommerversion

(für 4 Personen)

  • 20 Krebsschwänze (aus der Lake)
  • 25g Spitzmorcheln (getrocknete)
  • 500g Erbsenschoten (alternativ: 180g Erbsen TK)
  • 400g Romanesco (oder Blumenkohl)
  • 12 kleine Bundmöhren
  • 1 Bund grüner Spargel (ca. 500 g)
  • Prise Zucker
  • 30g Mehl (Typ 405)
  • 80g Butter + 2 EL
  • ½ EL Krebsbutter
  • 200 ml Sahne
  • 2–4 EL trockener Weißwein

Krebsschwänze unter kaltem Wasser abwaschen und abtropfen lassen. Morcheln mit 150 ml heißem Wasser übergießen und beiseite stellen.

Erbsen aus den Schoten pulen, Romanesco in Röschen schneiden. Möhren und Spargel schälen, den Spargel von holzigen Enden befreien und in Stücke (4-5cm) schneiden. 500 ml Wasser mit Salz aufkochen, Spargelstücke darin zugedeckt 10 Minuten garen. Nach 4 Minuten Romanesco, Erbsen und die Möhren zugeben. Gemüse abgießen (vom Kochwasser 250ml auffangen!) und abgedeckt im Ofen bei 80 Grad warmhalten.

Morcheln durch ein Sieb mit Küchentuch abgießen und das Einweichwasser (80ml) auffangen. Morcheln in kaltem Wasser gründlich waschen und kräftig ausdrücken.

80g Butter mit Mehl und Krebsbutter glattrühren. Gemüsewasser und Morchelfond mit Sahne aufkochen. Butter-Mehl-Masse mit dem Schneebesenunterrühren und unter Rühren 2 Minuten kochen. Mit Salz, Pfeffer und Weißwein abschmecken.

Die trockenen Morcheln mit den Krebsschwänzen in 2 EL geschmolzener Butter schwenken und salzen. Gemüse aus dem Ofen holen und mit Morcheln, Krebsschwänzen und Sauce auf Tellern anrichten und sofort servieren.

 

 

Dieser Beitrag ist in freundlicher Kooperation mit der Staatskanzlei Sachsen im Rahmen der Kampagne „So geht sächsisch“ entstanden.

 

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