Maultaschen – ohne Schnörkel

Maultaschen

Hier kommt für euch mein Gast-Post, den ich für Rosa & Limone schreiben durfte:

Maultaschen

Hallo, mein Name ist Kerstin und ich habe einen FoodBlog. In diesem Jahr vollende ich mein 35tes Lebensjahr und bin Mama eines fast 4jährigen Wirbelwindes. Zum Bloggen bin ich gekommen wie die Jungfrau zum Kind. Gelegentlich habe ich Fotos meiner kulinarischen Kreationen für meine Freunde bei facebook gepostet. Vor ziemlich genau einem Jahr war eine liebe Freundin bei mir zu Besuch und meinte zu mir: Sag mal, wieso bloggst du eigentlich nicht? Hmmm – weil ich das nicht kann?!? Sie war jedoch anderer Meinung, richtete mir kurzerhand einen Blog ein und schubste mich in mein virtuelles Dasein. Das ist jetzt am 28. Mai genau ein Jahr her und es wird immer schöner – wenn auf ein Post ein lieber Kommentar kommt sitze ich strahlend wie ein Honigkuchenpferd vor dem Laptop und weiss dann ganz genau, warum ich blogge. Umso mehr habe ich mich gefreut, als eine Anfrage von Rosa & Limone für einen Beitrag von mir kam. Das ist tatsächlich mein erstes Mal „Fremdbloggen“ und ich bin schon ziemlich nervös. Ich wollte es mir natürlich nicht so einfach machen, und da das Lieblingsessen meines Sohnes (ausser Spätzle ohne Soße) Maultaschen sind, sollen es auch Maultaschen sein:

für den Nudelteig nehme ich

  • 400 g Mehl (ich habe italienisches 00-Mehl genommen)
  • 3-4 Eier (je nach Größe)
  • KEIN SALZ (auf gar keinen Fall ;-))
Ein Holzbrett ist wunderbar, denn saugt Feuchtigkeit auf und ist ideal beim Kneten des Teiges per Hand. In die Mitte kommen dann die Eier. Im nächsten Schritt werden die Eier mit einer Gabel verschlagen (das bringt viel Luft in den Teig) und langsam mit dem Mehl vermischt. Sobald der Teig zu zäh wird und die Gabel die Masse nicht mehr schlagen kann, geht man zum Kneten per Hand über. Der Teig will sehr gut geknetet werden und anschließend in Klarsichtfolie gewickelt ein paar Stunden im Kühlschrank ruhen.
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für die Füllung nehme ich
  • 400 g Fleischkäsbrät
  • 400 g gemischtes Hackfleisch
  • 250 g Spinat, Tiefkühl (oder natürlich frischen)
  • 1 Scheibe Dörrfleisch, fein gewürfelt
  • 1 Ei
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Eiweiss zum Bestreichen
  • 1 Prise Zucker
  • Salz, Pfeffer, Muskat
Speck mit der Zwiebel in einer Pfanne anbraten. Nudelteig aus dem Kühlschrank nehmen.
Spinat auftauen lassen, gut ausdrücken und sehr klein schneiden. Nun das Fleischkäsbrät, Hackfleisch, das Ei, die Gewürze und das Zwiebel-Dörrfleisch-Gemisch gut miteinender vermengen und ca. 20 Minuten ziehen lassen. Dann in einen Spritzbeutel (ich habe einen Gefrierbeutel genommen) füllen. Nudelteig aufpacken und nochmals gut durchkneten. In drei etwa gleich große Stücke teilen und mit der Pastamaschine auf
die gewünschte Stärke ausrollen, ich mag es etwas dünner.  Auf die Nudelbahn mit dem Spritzbeutel eine oder zwei Bahnen Füllung auftragen und rundum mit dem Eiweiß bestreichen. Den Teig nun über die Mitte einklappen und die Kanten noch etwas andrücken. Mit einem Kochlöffel die Breite der Maultaschen bestimmen, gut andrücken und mit dem Teigrädchen die Ränder abschneiden. Dann in einem großen Topf mit Brühe für ca. 15 Minuten köcheln lassen.
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Am ersten Tag werden die Maultaschen direkt mit der Brühe vernichtet, am nächsten Tag schmecken sie toll angebraten und mit geschmelzten Zwiebeln. Einfrieren lassen sich die Maultaschen auch wunderbar. Ich wünsche euch viel Spass beim ausprobieren, herzige Grüße Kerstin.

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