Wintereintopf mit Rotkohl »JETZT! Gemüse«

Wintereintopf mit Rotkohl »JETZT! Gemüse«

Wintereintopf mit Rotkohl »JETZT! Gemüse«

In der ersten Januarwoche habe ich meinen Wok entstaubt und habe nun meine Ernährung, vor allem unter der Woche, auf vegetarisch umgestellt. Viel Gemüse und Obst, aber schmecken soll es natürlich auch und am Wochenende darf selbstverständlich auch mal geschlemmt werden.

Da kommt mir das neue Buch von meinem lieben Freund Sebastian Dickhaut sehr entgegen. »JETZT! Gemüse« heißt es, zugegeben, der Einband kommt für meinen Geschmack recht poppig (pink und giftgrün) daher, aber davon lasse ich mich nicht ablenken, die inneren Werte sind es schließlich, die zählen. Mir ist es immer wichtig, wenn ich ein Kochbuch das erste Mal durchblättere, dass mich die Bilder ansprechen. Hier habe ich das Gefühl, dass ich mich direkt durch das komplette Buch kochen möchte. Was mir besonders gut gefällt: zu jedem der 110 Rezepte findet sich eine Kurzversion, die mir einen direkten Überblick zum Rezept gibt – ohne dass ich die komplette Anleitung lesen muss. Auch über 40 vegane Rezepte sind enthalten und entsprechend gekennzeichnet. Mundwässernd nenne ich das jetzt mal, ich habe schon nach den ersten Seiten, das Bedürfnis, zum Wochenmarkt zu tingeln und dort Gemüse zu jagen.

 

Wintereintopf mit Rotkohl »JETZT! Gemüse«

 

„Einkaufen ist das neue Ernten“ – und da hat er recht, der Sebastian. Darum erklärt das Buch auch kurzweilig nicht nur wann welches Gemüse (JETZT!) gut ist und woran wir das erkennen. Er zeigt auch die optimalen Zubereitungsarten und kennzeichnet farblich, welche Rezepte blitzschnell auf dem Teller landen, die Klassiker und auch die Lieblinge.

»JETZT! Gemüse« von Sebastian Dickhaut ist Ideengeber, Inspirationsquelle und wichtiges Nachschlagewerk – genau so wie ein herrliches Buch zum lesen, stöbern, lernen und immer wieder nachschlagen. Dass Sebastian Dickhaut nicht nur grandios kocht, nein, sondern auch gerne schreibt, ist dem Buch deutlich anzumerken.

 

Wintereintopf mit Rotkohl »JETZT! Gemüse«

 

Natürlich habe ich auch ein Rezept für Euch aus dem Buch, einen klaren Seelenwärmer in diesen kalten Wintertagen, beim Shooting kam sogar die Sonne dazu und hat mitgeschlemmt: Wintereintopf mit Rotkohl (JETZT!)

 

>>Zusammen mit der Steckrübe gart hier der klassisch deutsche Kohl mit einem ordentlichen Schuss Orient: von Kreuzkümmel bis Granatapfel – das wärmt in kalten Zeiten<<

 

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Wintereintopf mit Rotkohl »JETZT! Gemüse«

Wintereintopf mit Rotkohl »JETZT! Gemüse«

 

Wintereintopf mit Rotkohl 

>>Zusammen mit der Steckrübe gart hier der klassisch deutsche Kohl mit einem ordentlichen Schuss Orient: von Kreuzkümmel bis Granatapfel – das wärmt in kalten Zeiten<<
 
  • 500g Rotkohl (1/2 Kopf)
  • 1 Zwiebel, rot
  • 1 Orange, Bio
  • 4 Gewürznelken
  • 2 Lorbeerblätter
  • 6 getrocknete Aprikosen
  • 6 EL Olivenöl
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1L Gemüsebrühe
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 300g Steckrüben
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 12 Walnusskerne
  • 1 Granatapfel
  • 4 EL Schmand oder saure Sahne

Den Rotkohl falls nötig von trockenen Außenblättern befreien, in Viertel schneiden und den Strunk entfernen. Nun die Viertel quer in nicht zu feine Streifen schneiden. Die Zwiebel abziehen. Halbieren und in feine Streifen schneiden.

Orange heiß abwaschen und halbieren. Auf jeder Hälfte jeweils 2 Gewürznelken und ein Lorbeerblatt feststecken. Aprikosen würfeln.

In einem großen Top 4 EL Öl erhitzen und die Zwiebel darin mit dem Kreuzkümmel bei mittlerer Hitze zugedeckt 5 Minuten dünsten. Den Rotkohl dazugeben, kurz offen mitdünsten, dann mit Brühe auffüllen, mit Salz und Pfeffer würzen. Aprikosen und gespickte Orangenhälften zugeben und 30 Minuten kochen lassen.

Inzwischen Steckrüben schälen und grob raspeln. Petersilie waschen und trockenschütteln, die Blätter zupfen. Walnusskerne grob hacken und in einem Töpfchen1 Minute im übrigen Öl rösten. Petersilie zugeben und vom Herd ziehen.

Granatapfel halbieren und aus einer Hälfte die Kerne herauslösen – bei nicht zu reifen Früchten geht das gut, wenn man die Hälfte auf ein mit Folie abgedecktes Brett legt (wegen der Flecken) und mit dem Kochlöffel kräftig auf die Schale klopft. Aus der anderen Hälfte mit der Zitruspresse Saft pressen.

Gute 5 Minuten vor Ende der Garzeit die Steckrüben zum Eintopf geben. Zum Schluss die Orangenhälften herausfischen, den Granatapfelsaft einrühren. Den Eintopf abschmecken und auf Teller oder Schalen verteilen. Je 1 Esslöffel Schmand in die Teller geben und darauf etwas Nussmischung und Granatapfelkerne verteilen.

von Sebastian Dickhaut
»JETZT! Gemüse«

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